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Roboking 2006
Traktor

Spurtmobil

Allgemein

Die Idee für unser Spurtmobil erhielten wir auf der Homepage der Universität Rostock mit ihrem Spurtwettbewerb. http://spurt.uni-rostock.de In dem Spurtwettbewerb geht es darum, so schnell wie möglich einer herzförmigen Linie zu folgen. Von dort erhielten wir auch die Bauanleitung für so ein Spurtmobil. Da die dort verwendeten Bauteile nicht mehr zu beschaffen waren, haben wir die Schaltung und die Teileliste ein wenig angepasst. Wir wünschen allen mutigen Nachbauern viel Erfolg. Fragen und natürlich Erfolgsmeldungen bitte an uns per Mail senden.

Schaltplan

Die Schaltskizze für unsere Spurtmobile von Simone Guggenbichler

Bauteile

  • 1 Eisstiel
  • 1 Reflexkoppler CNY70
  • 1 Dübelholz geriffelt mit einem Durchmesser von 8mm und einer Länge von 8cm
  • 2 Kugellader (gebrauchte Skateboardlager)
  • 1 Epoxidharzkleber UHU 5min
  • Lötzinn
  • 2 Motoren Nr.: 528206 (Pollin für 30ct)
  • 1 Luftballon
  • 2 Transistoren BC 107 B
  • 3 Widerstände 270/ 1200/ 1500
  • ca. 5cm. rotes Kabel
  • ca. 6cm. schwarzes Kabel
  • ca. 2cm. andersfarbiges Kabel
  • ca. 2cm. Draht
  • 1 Batterieclip mit Kabeln
  • 1 Batteriegehäuse für 4 Batterien
  • 4 Batterien AA
(Alle Angaben ohne Gewähr.)

Spurtmobil von Simone Guggenbichler

Simone hat ihre wirklich gut funktionierendes Spurtmobil zu einem Krankenwaagen umgebaut. Hier seht ihr einige Fotos und natürlich auch Videos vom Einsatz des Spurtmobils. Dieses Projekt ist Simones erstes Projekt in der Arbeitsgemeinschaft und ist ihr sehr gut gelungen.

Bilder

Das Spurtmobil von Simone Guggenbichler von Links.

Man erkennt hier besonders gut den Antrieb und den CNY70.

Ein Foto

Videos

  • Video von der ersten Fahrt des Spurtmobils. Die Batterien werden ihm dabei noch hinterhergetragen. spurtmobil-sg-1.mpg (8,11MB)

  • Video von einer Fahrt des fertigen Krankenwaagen - Spurtmobils auf einem Testfeld in der Physik. spurtmobil-sg-2.mpg (10,4MB)

Was kann das Spurtmobil und wie funktioniert es?

Einleitung

Das Spurtmobil kann, dank eines Reflexkopplers, der Grenze zwischen Hell und Dunkel folgen. Der Reflexkoppler erkennt, ob die Fläche unter ihm hell oder dunkel ist und schaltet bei der hellen Fläche den Motor, der das rechte Rad bewegt und bei der dunklen Fläche den Motor, der das linke Rad bewegt ein. So fährt das Spurtmobil immer Kurven, denn auch bei geraden Strecken laufen nicht beide Motoren gleichzeitig, sondern immer abwechselnd. Deshalb kann das Mobil jede Strecke (bestehend aus einer hell-dunkel Grenze) abfahren.

Aufbau

Die Grundlage des Spurtmobils ist ein Eisstiel, an dem alle anderen Teile befestigt sind. An der Dübelholzachse sind zwei Kugellager als Räder befestigt. Diese sind mit Streifen von Luftballons überzogen und so mit den Motorachsen, die diese antreiben, verbunden. Die Motoren werden von vier Batterien angetrieben, die in einem Batteriegehäuse auf dem Spurtmobil befestigt sind. Diese sind durch einen Batterieclip mit weiteren Kabeln, einem Reflexkoppler, zwei Transistoren und drei Widerständen, die fast nur dazu da sind um die Transistoren oder den Reflexkoppler, bei dem sie sich befinden, vor einem Kurzschluss zu retten, verbunden.

Funktionsweise...
...bei dunkler Fläche

Der Reflexkoppler erkennt, weil der ausgesendete Strahl absorbiert wird, dass die Fläche unter ihm dunkel ist und sperrt den Stromkreis vom Eingang des ersten Transistors, der dadurch auch gesperrt wird und verhindert, dass sich der rechte Motor dreht. Der zweite Transistor schließt den Stromkreis des linken Motors, weil er trotz des Widerstandes noch genügend Strom dazu bekommt und dieser dreht sich.

...bei heller Fläche

Der Reflexkoppler erkennt, weil der ausgesendete Strahl reflektiert wird, dass die Fläche unter ihm hell ist und schließt den Stromkreis. So wird auch der Stromkreis zum Eingang des ersten Transistors geschlossen und der rechte Motor dreht sich. Durch das Öffnen des ersten Transistors kann kein Strom in den Eingang des zweiten Transistors fließen und deshalb sperrt er den Stromkreis des linken Motors, der sich deshalb nicht dreht.

Zusammenfassung

Eigene Meinung

Ich finde das Spurtmobil im Großen und Ganzen gut, weil es relativ einfach zu bauen und zu handhaben ist, aber dennoch recht zuverlässig ist (mit Ausnahme von Kurzschlüssen und rutschenden Gummibändern).

Vorteile

Das Spurtmobil ist handlich, hat keinen großen Stromverbrauch, kann seine Batterien selber tragen, kann jede beliebige hell-dunkel Grenze abfahren und ist beim Bauen und Benutzen nicht zu kompliziert.

Nachteile

Es kann Kurzschlüsse geben, die Gummibänder rutschen leicht von den Rädern, es können Drähte oder Kabel verbiegen oder abbrechen und der Batteriehalter sieht nicht so schön aus.

Verbesserungsvorschläge

Für den Batteriehalter kann man eine Verzierung basteln, gegen das Verbiegen oder Abbrechen der Drähte oder Kabel und gegen die Kurzschlüsse kann man die Gefahrenzonen mit Papier oder Pappe schützen und die rutschenden Gummibänder sollte man gegen engere Bänder

Geschrieben von Simone Guggenbichler. (13Jahre)

Spurtmobil von Dominik Fichtel

  • Video von der ersten Fahrt des Spurtmobils von Dominik Fichtel. Die Batterien werden ihm dabei noch hinterhergetragen. spurtmobil-df-1.mpg (0,98MB)


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letzte Änderung: 05.03.2018