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FLL 2005 - Finale im Porschezentrum in Leipzig

Die Leipzigfahrt der Rockys

Ocean Odyssey - Challenge 2005 Nach acht Wochen und einem spannenden Regionalwettbewerb haben wir uns qualifiziert, am Finale im Porsche-Zentrum in Leipzig teilzunehmen. Doch nur die Teilnahme wollten wir nicht, und so haben wir fast jeden Tag Stunden damit verbracht, unsere Arbeiten der letzten Wochen zu verbessern. Am Freitag den 2. Dezember war es dann soweit und unsere Fahrt begann fast planmäßig um 14.30 Uhr. Nachdem der Bus beladen war, fuhren wir los und vertrieben uns die Zeit der langen Busfahrt unter anderem mit DVD schauen und Ähnlichem. Unser Abendessen gab es natürlich bei McDonald's. Leider war nicht alles ganz reibungslos und so standen wir einige Zeit im Stau. Aber gegen 23.00 Uhr hatten wir dann endlich die Jugendherberge gefunden und luden dann den Bus aus. Jetzt wurden die Zimmer verteilt und bezogen. Der restliche Abend war zur freien Verfügung. Einige sind noch einmal rausgegangen, andere haben DVD geschaut. Als wir Rockys dann gegen 00.30 Uhr wieder vollständig waren, wollten wir noch einmal die Forschungspräsentation üben, was jedoch um diese Uhrzeit nicht mehr möglich war, und so blieb uns nichts anderes übrig, als dies auf den nächsten Morgen zu verschieben.

Unser Team und der VRN-Bus vor dem Porschezentrum in Leipzig

Unser Team und der VRN-Bus vor dem Porschezentrum in Leipzig

Geschlafen wurde in dieser Nacht auch sehr wenig, denn um halb sechs war die Nacht schon wieder vorbei, da wir noch duschen, packen, die Forschungspräsentation üben und zum Porsche-Zentrum fahren mussten. Dort angekommen mussten wir noch einige Zeit in der Kälte stehen, bis wir rein durften. Mit einem riesigen Aufzug sind wir dann nach oben gefahren und haben unseren Teamtisch besetzt. Doch so gut lief es natürlich nicht weiter, denn unser Roboter hatte einen Motorschaden und fuhr nicht mehr richtig geradeaus. Eigentlich ging gar nichts mehr. Die anderen Teams kamen nach und nach auch alle an und bei uns lagen die Nerven blank. Es war wie verhext. Die Zeit verstrich und die Veranstaltung begann mit der Begrüßung. Nacheinander wurden dann die Nationalhymnen von Deutschland, Schweiz, Österreich und Ungarn gespielt.
Daniela und Florian zerlegen Gargamel

Daniela und Florian zerlegen Gargamel

Forschungspräsentation

Die Rockys während ihrer Forschungspräsentation über den "Ölsauger"

Zwischenzeitlich hatten sich Daniela und Florian dazu entschlossen, unseren Roboter eine Viertelstunde vor unserem ersten Lauf in seine Einzelteile zu zerlegen. Gerade noch rechtzeitig haben sie ihn wieder zusammengebaut und einen sensationellen ersten Lauf hingelegt. Doch schon mussten wir uns für die Forschungspräsentation umziehen und zu unserem Präsentationsraum eilen. Kurzer Hand mussten wir jedoch auch dort umdisponieren, da wir wider erwarten nur zwei anstatt vier Tischen zur Verfügung gestellt bekamen. Aber da wir mittlerweile Erfahrung im Krisenmanagement gesammelt hatten, war auch das kein Problem für uns. Zum Glück konnten wir die Forschungspräsentation dann wenigstens auf Deutsch halten. Die Fragen waren zwar schon spezieller als die, die uns beim Regionalwettbewerb gestellt wurden, doch auch damit konnten wir die Jury weitgehendst zufrieden stellen.

Nachdem wir dann endlich wieder umgezogen und an unserem Gruppentisch waren, war es auch schon Zeit für den zweiten Lauf. Dieser war fast so gut wie der erste und daraufhin sind wir dann erst mal essen gegangen. Nach und nach schafften wir dann zuerst den Einzug ins Viertelfinale, dann ins Halbfinale und schließlich sogar ins Finale. Zwischenzeitlich haben uns immer wieder Jurymitglieder zu unserem Teamwork, unserem Roboter, unseren Programmen und allem, was es sonst noch so gibt, befragt. Doch im Finale klappte so gut wie nichts mehr und unser Gegnerteam hat haushoch gewonnen. Wir waren niedergeschlagen, weil wir dachten, dass es so unmöglich ist FLL Champion zu werden.

Dann wurden die Startberechtigungen für Atlanta verlost und wir haben eine gewonnen. Wir freuten uns, wenigstens dorthin zu dürfen. Anschließend wurden die Startberechtigungen für Eindhoven verlost, und nach einiger Zeit begann dann die Preisverleihung. Nach und nach wurden zuerst die Pokale für Robotgame, Teamwork, Ausdauer, Forschungspräsentation und Roboterdesign und danach die fünf Awards verschiedener Firmen verliehen. Doch keinen von diesen haben wir gewonnen. Unser Final-Gegnerteam hat sogar zwei Preise gewonnen, und so war für uns klar: Sie werden FLL Champion.
Die Sieger

Die Rockys mit ihrem Siegerpokal

Doch diese Vermutung bestätigte sich nicht, denn aus dem Mund des Mannes, der den FLL Champion bekannt gab, kam unser Teamname, und so stand fest: Wir, die Rockys, sind FLL Champion. Das bedeutet: Wir erhielten die Startberechtigung für Eindhoven und noch einmal für Atlanta und sind bestes Team von Deutschland, Österreich, Schweiz und Ungarn. Einfach unvorstellbar!

Überglücklich packten wir unsere Sachen in den Bus und machten uns auf den Nachhauseweg. Nicht jedoch ohne einen Zwischenstopp im McDonald's einzulegen und unseren Sieg zu feiern. Die meisten im Bus haben dann etwas geschlafen, wenn auch nicht viel. Und so sind wir um 1 Uhr nachts, völlig übermüdet und überglücklich als FLL Champions in Rockenhausen angekommen.

Lena Diefenbach

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letzte Änderung: 05.03.2018